Träger*inneninitiative Elementare Bildung Wien
Eine Initiative privater Kindergarten- und Hortträger*innen in Wien

Diakonie Bildung, Kinderfreunde Wien, Kinder in Wien (KIWI) und St. Nikolausstiftung haben sich unter dem Namen „Träger*inneninitiative Elementare Bildung Wien“ zusammengeschlossen, um Anliegen und Positionen im Bereich der Elementarpädagogik und institutionellen außerschulischen Nachmittagsbetreuung gemeinsam zu vertreten.

Elementare Bildung und private Träger*innen in Wien
Private Trägerorganisationen gestalten in ihrer Funktion als Bildungsinstitutionen maßgeblich die Landschaft der elementaren Bildung in Wien. Über 67.000 Kinder werden in privaten Einrichtungen betreut.

Alleine Diakonie Bildung, Kinderfreunde Wien, Kinder in Wien (KIWI) und St. Nikolausstiftung bilden und betreuen insgesamt 28.000 Kinder und decken zusammen 30 Prozent des elementaren Bildungs- und Betreuungsbedarfs in den Wiener Kindergärten und Horten ab.

Wir wollen die Zukunft der Elementarpädagogik aktiv mitgestalten und treten für Veränderungen der derzeitigen Rahmenbedingungen ein.

Als die vier größten Träger*innen in Wien werden wir ab jetzt unsere Forderungen an die Politik auf Landes- und Bundesebene gemeinsam formulieren und uns dazu auch öffentlich zu Wort melden. Unserer Meinung nach muss es in folgenden Bereichen zu Optimierungen kommen, damit wir dem Bildungsauftrag als elementarpädagogische Träger*innen auch zukünftig qualitätsvoll gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden nachkommen können.

Zu folgenden Fragen bringen wir unsere Expertise zukünftig gemeinsam ein und formulieren Forderungen an die Politik:

  • Wie begegnen wir dem Fachkräftemangel und wie könnte der Beruf der Elementarpädagog*innen attraktiver werden?
  • Wie schaut der optimale Fachkraft-Kind-Schlüssel aus und welche maximale Kinderanzahl soll es in einer Gruppe geben?
  • Welche Ideen der flexiblen Betreuung kann es im Einklang mit neuen Arbeitswelten geben?
  • Welches fachlich qualifizierte Zusatzpersonal braucht es in den Kindergärten und Horten (z. B. Sozialarbeiter*innen, Sonderkindergartenpädagog*innen und Psycholog*innen)
  • Welche österreichweiten Mindestqualitätsstandards soll es geben?
  • Wie schaut eine optimale Finanzierung der elementarpädagogischen Einrichtung am Beispiel Wien aus?

Es ist unser Ziel, praktisches Know-how und fachliche Inputs gezielt einzubringen. Wir wollen gemeinsam mit der Landes- und Bundespolitik die derzeitigen Rahmenbedingungen evaluieren und die Zukunft im Bereich der Elementarpädagogik und institutionellen außerschulischen Nachmittagsbetreuung auch qualitativ nachhaltig sichern. Mit dieser Träger*inneninitiative möchten wir unsere Forderungen an die Politik stellen, damit es rasch zu spürbaren Verbesserungen in der Elementarpädagogik kommt.

 

Kontaktdaten der Mitglieder der Träger*inneninitiative:
Bei Rückfragen stehen Ihnen unsere Mediensprecherinnen gerne zur Verfügung:

Diakonie Bildung
Karin Brandstötter
0664 827 34 83
karin.brandstoetter@diakonie.at
www.bildung.diakonie.at

Kinderfreunde Wien
Michaela Müller-Wenzel
0664 542 31 58
michaela.mueller-wenzel@wien.kinderfreunde.at
www.wien.kinderfreunde.at

Kinder in Wien (KIWI)
Susanne Borth
0664 886 89 008
s.borth@kinderinwien.at
www.kinderinwien.at

St. Nikolausstiftung
Gabriele Zwick
0664 610 1398
g.zwick@nikolausstiftung.at
www.nikolausstiftung.at

Die St. Nikolausstiftung sucht zum frühestmöglichen Eintritt eine/einen LeiterIn in der Region Süd (Vollzeit) für einen 3-gruppigen Standort im 10. Wiener Bezirk.

Alle Informationen zur Stellenausschreibung, Voraussetzungen und Anforderungen finden Sie hier:

St. Nikolausstiftung gratuliert den Wahl-GewinnerInnen

Forderung: Der Grundstein für eine adäquate Bildungspolitik muss jetzt gelegt werden – derzeitige Rahmenbedingungen verursachen den PädagogInnen-Mangel im Kindergarten

Nachdem das Wahlergebnis in Wien nun feststeht und der Grundstein der politischen Ausrichtung für die kommenden fünf Jahre jetzt gelegt wird, fordern wir alle politischen Verantwortlichen dazu auf, den Fokus auf die chancengerechte Bildung der Kinder zu legen.

Kindergarten bildet

„Die Qualität einer guten und chancengerechten frühkindlichen Bildung ist allen bekannt. Im Kindergarten erwerben Kinder durch eine vorbereitete Spiel- und Lernumgebung vielfältige Kompetenzen. Der oft zitierte und geforderte Spracherwerb der Erst- oder Zweitsprache, soziale, emotionale und motorische Kompetenzen sind ein Grundstein für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn“, betont Susanna Haas, Pädagogische Leiterin der St. Nikolausstiftung, einmal mehr den Bildungsauftrag der Institution Kindergarten.

Ein Schlüsselfaktor im System Kindergarten ist das Personal. Gut ausgebildete ElementarpädagogInnen gibt es, aber sie arbeiten nicht im Berufsfeld. „Seit Jahren weisen wir auf den Mangel an ElementarpädagogInnen hin. Die Krux ist, es gibt genug ausgebildete ElementarpädagogInnen, aber sie wollen nicht im Kindergarten arbeiten. Die politischen Verantwortlichen müssen nun endlich reagieren und die Rahmenbedingungen adäquat anpassen. Die Anpassung des Fachkraft-Kind-Schlüssels ist ein Schlüsselfaktor. Mehr Zeit für Beziehungsarbeit und individuelle Förderung macht das Berufsfeld für die PädagogInnen interessanter und attraktiver, sie könnten Bildungsbiografien positiv beeinflussen und dies würde jedem einzelnen Kind zugutekommen, weil Talente, Potentiale und Entwicklungsdefizite frühzeitig erkannt werden“, bringt es Elmar Walter, Geschäftsführer der St. Nikolausstiftung, auf den Punkt.

Jetzt handeln

Die Uhr zum Thema personelle Situation steht in Wien und auch in anderen Bundesländer bereits auf 5 nach 12. Bildungspolitische Verbesserungen müssen jetzt gesetzt werden. Die Sorge aller Verantwortlichen im elementarpädagogischen Bereich ist groß, dass ElementarpädagogInnen aufgrund des PädagogInnenmangels durch Personen, die einen Crashkurs absolvieren, wie es gerade im steirischen Landtag beschlossen wurde, ersetzt werden. Diese Maßnahme ist jedoch durchaus verständlich und notwendig, damit TrägerInnen überhaupt alle Gruppen geöffnet haben können.

Ohne solche Notmaßnahmen wird die Aufrechterhaltung des Betriebes aktuell nicht möglich sein, diese dürfen aber nicht zur Norm werden! Der Personalmangel und das jahrelange Ignorieren des Problems darf nicht zur allgemeinen Abwertung des Ausbildungsniveaus in der Elementarpädagogik führen. Das Ziel muss sein, das Berufsfeld durch die Verbesserungen der Rahmenbedingungen wieder zu attraktivieren, um das bereits ausgebildete Personal zurück in den Beruf zu holen, das gut ausgebildete Personal zu halten und Menschen für die Arbeit im Kindergarten zu begeistern.

Service der St. Nikolausstiftung

Die Corona-Pandemie hat allen viel abverlangt – vorallem während dem “Lockdown” waren viele Eltern mit ihrem Kind/ihren Kindern zu Hause. Viele mussten den Spagat zwischen Homeoffice & Home-Schooling meistern, andere waren bemüht, ihre Kleinkinder so gut wie möglich zu Hause zu betreuen & zu beschäftigen. Die Ausnahmesituation wurde zur großen Herausforderung für viele Familien.

Die St. Nikolausstiftung hat während dieser Zeit einen Pool an Beschäftigungsideen und Elterninformationen zusammengestellt. Das Team der Mobilen Dienste hat für Kinder diverser Altersstufen Tipps und Ideen für einen abwechslungsreichen Alltag zusammengestellt (z.B. verschiedene Bewegungsspiele und Basteltipps etc.) und auch für Eltern wichtige Infomationen rund um den Familienalltag bereitgestellt.

Unsere Tipps, Infos und Ideen sind auch nach dem Lockdown weiterhin aktuell – im Downloadbereich können diese heruntergeladen werden.

Werden Sie SonderkindergartenpädagogIn im Mobilen Team der St. Nikolausstiftung!

Die St. Nikolausstiftung, Trägerorganisation von rund 90 Kindergärten und Horten in ganz Wien, sucht ab sofort eine SonderkindergartenpädagogIn als Karenzvertretung im Ausmaß von 20 oder 40 Wochenstunden.

Ihr Aufgabengebiet:

  • Durchführung von Entwicklungseinschätzungen und Beobachtungen in den Kindergärten
  • Erstellung und Umsetzung von Förderplänen zur Begleitung von Kindern, die vermehrt Unterstützung benötigen
  • Beratung von Eltern und pädagogischem Personal bei sonderpädagogischen Fragestellung

Unsere Anforderungen:

  • Abgeschlossene Ausbildung zur SonderkindergartenpädagogIn bzw. Auszubildende im letzten Ausbildungsjahr.
  • Bereitschaft zur Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team
  • Strukturierte und selbstständige Arbeitsweise, hohes Verantwortungsbewusstsein und Einsatzbereitschaft

Unser Angebot:

  • Wertschätzendes Arbeitsumfeld
  • Vielseitiger Aufgabenbereich
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit in einem engagierten Team
  • Supervision und Fortbildung

Ihre aussagekräftige Bewerbung inkl. Zeugnisse und Lebenslauf schicken Sie bitte per E-Mail an bewerbung@nikolausstiftung.at, z.H. Susanna Haas, MA, Pädagogische Leitung.

Bewerbungsfrist: 30.09.2020

Das Mindestbruttogehalt beträgt Vollzeit EUR 2673,50 inkl. Funktionszulage, zusätzlich Sozialzulagen (bei Erfüllung der Kriterien) laut Dienst- und Besoldungsordnung der St. Nikolausstiftung. Vordienstzeiten werden angerechnet.

Die St. Nikolausstiftung sucht eine/einen LeiterIn für die Region Ost (Vollzeit) im 11. Wiener Bezirk.

Alle Informationen zur Stellenausschreibung, Voraussetzungen und Anforderungen finden Sie hier:

Elternbrief der St. Nikolausstiftung

Liebe Eltern, liebe Obsorgeberechtigte!

Die letzten Monate waren aufgrund der COVID-19-Pandemie eine große Herausforderung für alle. Einmal mehr möchten wir uns bei allen Eltern/Obsorgeberechtigten für die gute, vertrauensvolle und respektvolle Zusammenarbeit in dieser Zeit bedanken!

Wie geht es weiter? Ausblick Herbst 2020

Manche von Ihnen blicken mit ein wenig Sorge um die Gesundheit ihrer Kinder auf die kommenden Monate. Als Trägerorganisation von rund 90 Kindergärten und Horten – wir tragen Verantwortung für ca. 6300 Kinder und mehr als 1150 MitarbeiterInnen – ist uns die Einhaltung der Hygiene- und Präventionsmaßnahmen vor Ort sehr wichtig und wir nehmen diese sehr ernst.

Damit wir für alle Beteiligten – sowohl für Sie als auch für unsere MitarbeiterInnen – einen guten Ablauf und die Betreuung aller Kinder des Kindergartens/Hortes bestmöglich sicherstellen können, sind wir auch auf Ihre Hilfe und Kooperation angewiesen.

Generell gilt:
Sollte sich Ihr Kind krank fühlen, bringen Sie es bitte nicht in den Kindergarten oder Hort. Nur gesunde Kinder können den Kindergarten und Hort besuchen. Es ist wichtig medizinisch abzuklären, wenn Ihr Kind mindestens eines der folgenden Symptome aufweist, für die es keine andere plausible Ursache gibt:

  • Husten (mit und ohne Fieber), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Katarrh der oberen Atemwege oder plötzlicher Verlust des Geschmacks/Geruchssinnes

Bei Auftreten eines der oben genannten Symptome, auch bei Familienangehörigen, sollte

die betroffene Person zu Hause bleiben und eine medizinische Abklärung durch die/den HausärztIn oder die Gesundheitsnummer 1450 erfolgen.

Ein mehrmaliges Niesen, eine leicht rinnende Nase ohne sonstige Symptome oder ein einmaliges Husten allein ist noch kein Anlass für eine Abklärung.

Wir möchten darauf hinweisen, dass im Falle einer angeordneten Testung auf COVID-19 in der Familie (Mutter, Vater, Obsorgeberechtigte/r, Geschwister), das Kind bzw. die Kinder bis zum Vorliegen des Testergebnisses nicht in den Kindergarten/Hort gebracht werden darf bzw. dürfen!

Nur gemeinsam schaffen wir es, den Betrieb für alle aufrecht zu erhalten und damit Ihrem Kind bzw. Ihren Kindern den gewohnten und wichtigen Kindergarten-/Hortalltag durchgehend zu ermöglichen.

COVID-19 – Hygiene- und Präventionshandbuch

Herausgeber: Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung

Mitte August wurde von der Bundesregierung ein Hygiene- und Präventionshandbuch für Kindergärten herausgegeben. Wie auch in den Schulen müssen die Maßnahmen je nach Ampelsystem – Grün, Gelb, Orange und Rot – vor Ort umgesetzt werden.

Eine wichtige Information ist, dass ab 1. September die Regelung für das letzte, verpflichtende Kindergartenjahr wieder in Kraft ist.

Hier der Link zur Webseite des Ministeriums: https://www.bmbwf.gv.at/Ministerium/Informationspflicht/corona/corona_schutz.html

Was die generellen Vorgaben aber nicht ersetzen können, ist das umsichtige Agieren aller Beteiligten vor Ort. Auch die Gegebenheiten vor Ort sind zum Teil sehr unterschiedlich. Wir bitten Sie, auf das bedachte Handeln und das Urteilsvermögen des Teams vor Ort zu vertrauen und ihren Anweisungen zu folgen.

Wir bitten Sie außerdem weiterhin beim Betreten des Kindergartens einen Mund-Nasenschutz zu tragen und die Hände zu waschen bzw. zu desinfizieren. Bitte halten Sie Abstand und halten Sie sich möglichst kurz im Kindergarten/Hort auf.

Kindergarten-/Hortalltag

Unser wichtigstes Anliegen ist, Ihrem Kind im Kindergarten/Hort einen möglichst sicheren Ort zu bieten und es weiterhin bei seinen Bildungs- und Lernprozessen zu begleiten und zu unterstützen. Auch wenn wir zurzeit im pädagogischen Alltag einige Einschränkungen haben (kein gruppenübergreifendes Arbeiten, gruppenweise Gartennutzung etc.) und Feste und Feiern nicht in der gewohnten Form stattfinden können, findet Ihr Kind in unseren Kindergärten und Horten seine zum Großteil gewohnte Spiel- und Lernumgebung vor.

In diesem Sinne bedanken wir uns im Vorfeld für Ihre Kooperation und Unterstützung sowie Ihr entgegengebrachtes Vertrauen in unsere Institution.

Wir wünschen einen guten und freudvollen Start ins neue Kindergarten- und Hortjahr!

Ihre St. Nikolausstiftung

Erste Integrationsgruppe im Kindergarten Lucia ab dem Kindergartenjahr 2020/21
Chancengerechtigkeit für jedes Kind von Anfang an

“Jedes Mädchen und jeder Bub ist einmalig und Mittelpunkt unseres Handelns. So beginnt der erste Satz unseres Leitbildes und das ist die Haltung, die wir in unseren 90 Kindergärten und Horten täglich leben”, fasst Elmar Walter, Geschäftsführer der St. Nikolausstiftung, die Grundhaltung der Trägerorganisation zusammen. “Dass jedes Kind einzigartig und wertvoll für unsere Gesellschaft ist, steht für uns außer Frage. Im Sinne der Chancengerechtigkeit brauchen manche Kinder und deren Familien jedoch eine intensivere Begleitung, um eine bestmögliche Entwicklung und Lernumgebung für das einzelne Kind gewährleisten zu können”, ergänzt Walter.
Bereits seit 2010 unterstützt in der St. Nikolausstiftung das Mobile Team Kinder, Eltern und PädagogInnen bei Fragen zu Entwicklungsverzögerungen oder –auffälligkeiten. Die Kolleginnen aus den Fachbereichen Sonderkindergartenpädagogik, Psychologie und Ergotherapie stehen den Kindern im Regelkindergarten begleitend zur Seite und beraten PädagogInnen im Kindergartenalltag und Eltern im Umgang mit alltäglichen, aber auch bei besonderen Herausforderungen. “In dieser interdisziplinären Zusammenstellung ist das Mobile Team einmalig in der Kindergartenlandschaft in Österreich”, so Walter.

NEU: Integrations-Kindergartenplätze in privaten Trägerorganisationen
Die Aufstockung der Integrationsplätze und die Öffnung für private Kindergarten-Trägerorganisationen wurden von der St. Nikolausstiftung von Anfang an begrüßt.
Nach einer internen Evaluation wurde der vor kurzem eröffnete Kindergarten Lucia im 2. Bezirk als Pilotstandort der St. Nikolausstiftung ausgewählt. Der dreigruppige Standort ist barrierefrei und befindet sich mitten im gerade entstehenden Wohngebiet “Nordbahnviertel”.
Das große Interesse und die Nachfrage nach den Integrationsplätzen im Kindergarten Lucia zeigt, dass Integrationsplätze in Wien sehr knapp sind. Der Hauptteil der bisher vorgemerkten Kinder hat bereits Kindergärten der St. Nikolausstiftung besucht und die Eltern wurden zum Großteil durch die Kolleginnen der Mobilen Dienste auf das neue Angebot aufmerksam gemacht. “Ein großes Problem ist, dass das Anrecht auf einen Integrationsplatz im Kindergarten an den Bescheid der erhöhten Familienbeihilfe gekoppelt ist. Ein ärztliches Attest einer Beeinträchtigung des Kindes von mindestens 50 Prozent ist nachzuweisen. Es gibt viel mehr Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf, diese erfüllen aber nicht die Kriterien der erhöhten Familienbeihilfe”, erklärt Susanna Haas, pädagogische Leitung, die Problematik.

Mit Beginn des Kindergartenjahres 2020/21 beginnen 5 Integrationskinder in der Kindergartengruppe, aufgenommen und gesucht werden noch 3-6-Jährige, für die kein erhöhter Förderbedarf besteht. In der ersten I-Gruppe (Integrationsgruppe) sind eine ausgebildete Sonderkindergartenpädagogin, eine Kindergartenpädagogin sowie eine Assistentin – alle mit 40 Wochenstunden und damit mehr als im Kindergartengesetz vorgeschrieben. Auch ein Zivildiener ist dem Standort zugeteilt.
“Die Freude unserseits ist sehr groß, dass auch private Trägerorganisationen endlich I-Gruppen führen dürfen”, unterstreicht Haas einmal mehr die Wichtigkeit der frühzeitigen Förderung benachteiligter Kinder. “Jedoch sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass jedes Kind im Kindergarten die entsprechende Lernumgebung vorfindet, die es für eine chancengerechte Entwicklung braucht. Für diesen inklusiven Ansatz braucht es jedoch mehr Ressourcen und die entsprechende Haltung, unsere Gesellschaft in ihrer Vielfalt ernst zu nehmen.”

Kindergarten: Auch die Räumlichkeiten und Ausstattung spielen zentrale Rolle
Bei der Planung von neuen Kindergärtenräumlichkeiten achten die Verantwortlichen der St. Nikolausstiftung immer auf verschiedene Aspekte. So wurde im Bewegungsraum des Kindergartens Lucia für einen Regelkindergartenbetrieb – noch ohne dem Wissen der Implementierung einer I-Gruppe – eine Therapieschaukel integriert. “Ganzheitliches Lernen, aus pädagogischen Impulsen auszuwählen und Kindern vielfältige Lernerfahrungen zu ermöglichen, ist uns wichtig. Die Perspektiven aus verschiedenen Fachbereichen, zum Beispiel auch aus dem Fachbereich der Ergotherapie aufzugreifen und in der Raumplanung, –gestaltung und -ausstattung mitzubedenken, erleichtert oftmals den Kindergartenalltag und kommt allen Kindern zugute. Dass alle Kinder, unabhängig ihrer individuellen Möglichkeiten teilhaben können, gehört zu unserer pädagogischen Haltung”, verweist Walter einmal mehr auf die pädagogischen Leitgedanken der St. Nikolausstiftung.

Rückfragehinweis:
Mag. Gabriele Zwick, g.zwick@nikolausstiftung.at, 0664/6101398

1. Tag im Kindergarten!

Eine spannende und prägende Zeit beginnt in den nächsten Wochen für rund 1.500 Kinder und deren Familien, die am 7. September 2020 erstmalig in einen Kindergarten der St. Nikolausstiftung kommen: Die Eingewöhnung in den Kindergarten steht vor der Tür und damit beginnt für viele junge Kinder ein neuer Lebensabschnitt.

Die Aufregung und Vorfreude bei den Familien ist groß. Damit die Phase der Eingewöhnung für alle Beteiligten bestmöglich gelingt und positiv erlebt wird, hat die St. Nikolausstiftung die kostenlose Informationsbroschüre “Leitfaden zur Eingewöhnung” herausgegeben. Alle PädagogInnen arbeiten nach diesem erprobten Konzept. Eltern finden darin alle wichtigen Informationen rund um die Eingewöhnungzeit.

Unsere Infobroschüre gibt es auch auf Englisch, Polnisch und Serbisch.
Die Broschüren finden Sie im Downloadbereich.

Wir wünschen allen jungen Kindern und deren Eltern einen guten Start im Kindergarten und allen SchulanfängerInnen alles Gute für ihre weitere Bildungslaufbahn!

Die St. Nikolausstiftung, Trägerin von 90 Kindergärten und Horten in Wien, ist auf der Suche nach PädagogInnen.

Wir suchen PädagogInnen mit abgeschlossener Ausbildung, die selbstständig, engagiert und kreativ arbeiten und Kinder bei ihren Bildungs- und Entwicklungsprozessen unterstützen. In der pädagogischen Arbeit ist uns wichtig, dass MitarbeiterInnen an den individuellen Bedürfnissen der Kinder interessiert sind und feinfühlig auf diese reagieren. Die authentische Begleitung der Kinder in ihrer religiösen Entwicklung, ein hohes Maß an Reflexionsfähigkeit sowie eine achtsame Haltung setzen wir voraus.

Aktuelle Stellenangebote:

Region Nord:

  • PädagogInnen (40 Stunden), SpringerInnen ab sofort
  • PädagogInnen (30 Stunden) im 18. Bezirk, ab sofort
  • PädagogIn (40 Stunden) im 21. Bezirk ab sofort

Region West:

  • PädagogIn (40 Stunden), SpringerIn ab September
  • PädagogIn (teilzeit, 20-25 Stunden), SpringerIn ab September

Region Mitte:

  • PädagogIn (40 Stunden) im 1. Bezirk ab September
  • PädagogIn (30 Stunden) im 20. Bezirk ab September

Voraussetzungen:

Was wir bieten:

  • Wertschätzendes und professionelles Arbeitsumfeld
  • Planung der pädagogischen Arbeit nach dem Konzept der St. Nikolausstiftung
  • Fortbildungen in der Dienstzeit
  • Intensive Einschlulung und Begleitung in den ersten Dienstjahren
  • Zusätzliche freie Tage (zum gesetzlichen Urlaubsanspruch)
  • Unterstützung durch Betriebsrat und Betriebliche Sozialarbeit
  • Möglichkeit: Qualifizierung zur/m LeiterIn
  • Zusammenarbeit mit dem interdisziplinären Team der Mobilen Dienste (PsychologInnen, SonderkindergartenpädagogInnen, ErgotherapeutInnen) und der pädagogischen Fachberatung

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Bewerbung und Foto) per E-Mail an Susanna Haas, MA, pädagogische Leiterin: bewerbung@nikolausstiftung.at

Das Monatsbruttogehalt für eine Vollzeitanstellung beträgt je nach Berufserfahrung ab EUR 2373,50 (ohne Vordienstzeiten, Stand Juni 2020), zusätzlich Sozialzulagen (bei Erfüllung der Kriterien) laut Dienst- und Besoldungsordnung der St. Nikolausstiftung.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!