Bald ist es für viele Familien soweit: der Kindergarteneintritt steht bevor! Der Beginn im Kindergarten ist aufregend – für Kinder wie Eltern.
Mit kleinen individuellen und persönlichen Ritualen lässt sich dieser wichtige Transitionsprozess gut gestalten und begleiten.
Was ist wichtig in diesem sensiblen Übergangsprozess? Bereits Wochen vor dem ersten Tag im Kindergarten kann die Eingewöhnungszeit gut zuhause vorbereiten werden:
  • Gespräche führen: Erzählen was das Kind im Kindergarten erwartet
  • Bilderbücher anschauen: Weckt die Neugier und baut Ängste ab
  • Den Kindergartenweg erkunden: Den Weg zum Kindergarten gemeinsam gehen, das schafft Orientierung und Sicherheit.
  • Kontakt zu anderen Kindern fördern
  • Tagesablauf vorbereiten: Essens- und Schlafenszeiten anpassen, damit sie dem Kindergartenrhythmus ähneln. Eine Einschlafmethode finden, die das Kind auch im Kindergarten übernehmen kann, z. B. neben dem Kind sitzen beim Einschlafen und es eventuell streicheln, statt es zu stillen oder zu tragen.
  • Tröstmethoden finden: Was hilft dem Kind, wenn es traurig oder müde ist (z. B. Kuscheltier, Lied, Spruch) – diese Rituale können auch im Kindergarten trösten.
  • Verabschiedungen üben: Trennungen und Wiedersehen im Alltag, z. B. bei Oma/Opa, Freund:innen, Babysitter:in einplanen
Mehr Infos und viele Tipps gibt es in unserem kostenlosen Eingewöhnungsfolder “Ankommen im Kindergarten” in unserem Downloadbereich.
Die Broschüre ist ebenfalls in verschiedenen Sprachen erhältlich.

Die nächste Hitzewelle steht bereits vor der Tür. Mit dem präsentierten Aktionsplan „Coole Schulen“ werden wichtige Maßnahmen für den Hitzeschutz an Schulen gesetzt. Was jedoch gänzlich fehlt: ein Konzept für Kindergärten und Horte.

Gerade die jüngsten Kinder reagieren besonders sensibel auf hohe Temperaturen. Gleichzeitig sind Kindergärten und Horte bis auf einige Schließtage auch während der heißesten Sommerwochen verlässlich für Familien geöffnet. Auch die Mitarbeiter:innen in der Elementarpädagogik sind den Belastungen durch extreme Hitze ausgesetzt und brauchen wirksame Schutz- und Unterstützungsmaßnahmen für einen gesunden und sicheren Arbeitsalltag.

Wir fordern daher, den Aktionsplan auf die gesamte elementare Bildungs- und Betreuungslandschaft auszuweiten und einen eigenen Hitzeschutzplan für Kindergärten und Horte inkl. Finanzierung zu entwickeln und rasch umzusetzen.

ServusTV hat bei uns nachgefragt, wie die aktuelle Situation in Wien ist. Elmar Walter, Geschäftsführer, und Dijana Kersjes, Kindergartenleitung, berichten über die Herausforderungen, die hohe Temperaturen für Kinder und Mitarbeiter:innen mit sich bringen, und warum rasch wirksame Hitzeschutzmaßnahmen notwendig sind.

Zum Beitrag: Servus am Abend

Mit den Sommerferien beginnt für viele nun eine Zeit des Durchatmens, der Erholung und der besonderen Momente mit Familie und Freund:innen.
Die St. Nikolausstiftung wünscht Ihnen eine schöne Sommerzeit, viele sonnige Momente und schöne Augenblicke.

Bildungsstadträtin und Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling stellte letzte Woche die Ergebnisse der Befragung “Kindergarten neu denken” sowie die daraus abgeleiteten Reformen vor. Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:

  • Als größte Belastung wird der Personalmangel empfunden.
  • Kleinere Gruppen: Die Gruppengrößen sollen um 2–3 Kinder reduziert werden – in Kindergartengruppen (3–6 Jahre) um drei Kinder, in Familiengruppen (0–6 Jahre) um zwei Kinder. Umsetzung ab 2028 (Kindergartengruppe) bzw. ab 2029 (Familiengruppe), schrittweise über zehn Jahre.
  • Obergrenze für gleiche Erstsprache: Maximal 20 % Kinder mit derselben Alltagssprache (wenn nicht Deutsch) pro Gruppe, um Sprachcluster aufzubrechen und bessere Durchmischung zu erreichen.
  • Stärkere Einbindung der Eltern: Das jährliche Entwicklungsgespräch wird verpflichtend, ein zweites kann eingefordert werden.
  • Maßnahmen gegen Personalmangel: Personalmaßnahmen sollen sicherstellen, dass die Gruppenverkleinerung überhaupt umsetzbar ist.

Der Standard: Wien will kleinere Kindergartengruppen und Höchstgrenze für Kinder mit gleicher Fremdsprache

Kronen Zeitung: Kindergärten bekommen bald eine Migranten-Grenze

Für Kinder von ca. 1 bis 10 Jahren, ab September 2026

Für das kommende Kindergarten- und Hortjahr 2026/27 stehen in den rund 90 Standorten der St. Nikolausstiftung in Wien noch freie Plätze für Kinder von 1 bis 10 Jahren zur Verfügung.

Die St. Nikolausstiftung ist seit vielen Jahren eine verlässliche Partnerin der Stadt Wien in der Kinderbildung und -betreuung. Durch laufende Erweiterungen, Sanierungen und moderne pädagogische Konzepte stellen wir Bildungsräume zur Verfügung, die Kindern Sicherheit, Anregung und vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten bieten.

Neuer Standort und freie Plätze: Kindergarten Altsimmering
Der Kindergarten Altsimmering wurde komplett neu gebaut und wird mit September 2026 wiedereröffnet. Der 4-gruppige Standort liegt direkt gegenüber der U3-Station Simmering und bietet große, helle Gruppenräume und einen Bewegungsraum. Das Gebäude verfügt über eine Freifläche am Dach, die regelmäßig von den Kindern besucht werden kann. Damit ist ein moderner, gut erreichbarer Bildungsort im Herzen Simmerings entstanden.

Informationen und Anmeldung Kindergarten Altsimmering

Alle freien Plätze ab September 2026 nach Bezirk
Eine vollständige und laufend aktualisierte Übersicht nach Bezirken ist jederzeit ONLINE ABRUFBAR

Die Anmeldung und Platzvergabe erfolgen direkt am jeweiligen Standort. Während der Sommerschließzeiten des Kindergartens/Hortes können sich Interessierte auch an die Geschäftsstelle der St. Nikolausstiftung (01 51 552 3838 oder office@nikolausstiftung.at) wenden.

Allen Kindern und Familien wünschen wir schöne und entspannte Sommermonate und freuen uns auf ein spannendes und bereicherndes neues Arbeitsjahr.

Ein besonderer Abend im Wiener Prater

Jedes Jahr verabschiedet die St. Nikolausstiftung ihre Pensionist:innen in die wohlverdiente Pension.
Heuer luden der Betriebsrat und die Geschäftsführung in den Wiener Prater.
Angefangen mit einer spannenden Führung durch den Prater mit historischen Hintergründen über versteckte Kunstwerke bis zu einer Runde mit der Zwergerlbahn zum Abschluss. Den Abend ließen anschließend alle gemeinsam beim Essen im Restaurant “Zum Englischen Reiter” ausklingen.
Bei der feierlichen Verabschiedung wurde auf viele Jahre Engagement, Herz und Professionalität zurückgeblickt. Der Betriebsrat und die Geschäftsführung bedanken sich herzlich für den unermüdlichen Einsatz für die Kinder, Familien und Kolleg:innen und wünschen alles Gute für den neuen Lebensabschnitt.

Musikalischer Besuch im Kindergarten St. Johann Evangelist
Das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich begeistert die Kindergartenkinder – jedes Kind erhält ein eigenes Wimmelbuch

Die Kinder des Kindergartens St. Johann Evangelist in Favoriten erlebten heute einen außergewöhnlichen Vormittag: Drei Musiker:innen des Tonkünstler-Orchesters brachten ihre Instrumente direkt in die Gruppenräume und öffneten den Kindern spielerisch die Tür zur Welt der klassischen Musik. Mit kurzen Musikstücken, Klangexperimenten und vielen Mitmachmomenten gelang es ihnen, die Neugier und Begeisterung der Kinder zu wecken.

Als besonderes Highlight erhielt jedes Kind ein Exemplar des Tonkünstler-Wimmelbuchs. Dieses zeigt auf humorvolle und detailreiche Weise, wie vielseitig das Tonkünstler-Orchester ist und wie eng es mit seinem Publikum verbunden bleibt – vom Büroalltag über Probenräume und Konzertsälen an den Tonkünstler-Residenzen im Musikverein Wien, im Festspielhaus St. Pölten und Grafenegg bis hin zur Japan-Tournee. Auch die Ausbildung junger Musiker:innen und das Probespiel für begehrte Orchesterstellen finden darin ihren Platz.

„Für die Kinder ist es etwas ganz Besonderes, die Musiker und Musikerinnen live zu erleben. Musik erreicht Kinder auf eine Weise, wie es kaum etwas anderes kann. Sie hören nicht nur zu, sie fühlen die Klänge, können sich dazu bewegen, stellen Fragen und entdecken ihre eigene Kreativität. Solche Begegnungen stärken ihr Selbstvertrauen, fördern Sprache, Rhythmusgefühl und soziale Kompetenz und schenken den Kindern inspirierende und unvergessliche Momente. Dass jedes Kind auch noch ein eigenes Wimmelbuch mit nach Hause nehmen darf, verlängert dieses Erlebnis und lädt dazu ein, Musik gemeinsam mit der Familie weiter zu entdecken“, ist die Leiterin Astrid Jelencsits anlässlich des Besuchs der Orchestermitglieder begeistert.

Die Idee zum Wimmelbuch stammt von Sebastian Kolarz-Löschberger, Solohornist bei den Tonkünstlern. Er erklärt: „Nachdem ich mit meiner Tochter Rosalie unzählige Wimmelbücher angeschaut hatte, dachte ich: So ein Buch passt auch wunderbar zum Tonkünstler-Orchester. Und es stimmt, noch immer entdecke ich neue Details und staune, wie realistisch, kindgerecht und zugleich universal unser Orchesteralltag dargestellt ist.“

Das 16-seitige Wimmelbuch „Das Tonkünstler-Orchester wimmelt entstand in Zusammenarbeit der Abteilung für Musikvermittlung des Tonkünstler-Orchesters, den Tonspielen, mit Sebastian Kolarz-Löschberger sowie der Illustratorin Daniela Grabner im Sutton Verlag und ist in den Tonkünstler-Kartenbüros, im Webshop auf tonkuenstler.at sowie im Buchhandel erhältlich.

Die Pädagogische Leiterin der St. Nikolausstiftung, Susanna Haas, im Interview – zu Gast beim Podcast “Milchbar” von Bernhard Gaul und Johanna Hager.

“Niemand sagt mehr Kindergartentante” – ein Gespräch über Bauklötze als Handys, warum ein zweites Kindergartenjahr wichtig ist, warum Demokratiebildung schon im Kindergarten beginnt und warum es bei einem Sprachbad nicht vorrangig um Deutsch als Muttersprache geht.

Zum Kurier-Artikel

Das ausführliche Interview im Podcast können Sie auf kurier.at, Spotify, youtube und überall, wo es Podcasts gibt, anhören bzw. ansehen.

Die St. Nikolausstiftung veranstaltet jährlich einen Leiter:innenklausurtag im Kardinal König Haus. In diesem Jahr stand der Klausurtag ganz im Zeichen von Leadership und Flourishing. Mit Agnes Schwarzenberger Berthold, KPH Wien/Niederösterreich und Aufsichtsrätin der St. Nikolausstiftung, als Referentin tauchten die Teilnehmenden in zentrale Aspekte modernen Führens ein, die die inhaltlichen Schwerpunkte bildeten:
  • positives Führen als Haltung,
  • entwicklungsorientierte Kommunikation und
  • das Modell PERMA Lead
In verschiedenen Austauschrunden wurde deutlich, wie sehr Kleinigkeiten – wie “das gute Gesicht”, “die offene Tür”, “positive Kommunikation”, 5-Prozent-Regel etc. – den Führungsalltag bereichern können. Die Mischung aus Input, Reflexion und kollegialem Austausch machte den jährlichen Klausurtag besonders wertvoll.
Mit großer Betroffenheit geben wir bekannt, dass Sonja Zima, unsere langjährige Leiterin des Kindergartens Am Tabor verstorben ist.
Sonja Zima war beriets seit einiger Zeit im Krankenstand, ihre Rückkehr vor ihrem Pensionsantritt war schon in Aussicht – doch leider blieb ihr dieser Weg verwehrt.
Mit ihr verliert die St. Nikolausstiftung eine verlässliche und loyale Mitarbeiterin.
Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind in dieser schweren Zeit bei ihrer Familie, ihren Angehörigen und Freund:innen.
Wir werden ihre positive Art und ihre Verlässlichkeit sehr vermissen.
Du wirst uns sehr fehlen, liebe Sonja!