Reformpläne “Kindergarten neu denken”

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Bildungsstadträtin und Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling stellte letzte Woche die Ergebnisse der Befragung “Kindergarten neu denken” sowie die daraus abgeleiteten Reformen vor. Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:

  • Als größte Belastung wird der Personalmangel empfunden.
  • Kleinere Gruppen: Die Gruppengrößen sollen um 2–3 Kinder reduziert werden – in Kindergartengruppen (3–6 Jahre) um drei Kinder, in Familiengruppen (0–6 Jahre) um zwei Kinder. Umsetzung ab 2028 (Kindergartengruppe) bzw. ab 2029 (Familiengruppe), schrittweise über zehn Jahre.
  • Obergrenze für gleiche Erstsprache: Maximal 20 % Kinder mit derselben Alltagssprache (wenn nicht Deutsch) pro Gruppe, um Sprachcluster aufzubrechen und bessere Durchmischung zu erreichen.
  • Stärkere Einbindung der Eltern: Das jährliche Entwicklungsgespräch wird verpflichtend, ein zweites kann eingefordert werden.
  • Maßnahmen gegen Personalmangel: Personalmaßnahmen sollen sicherstellen, dass die Gruppenverkleinerung überhaupt umsetzbar ist.

Der Standard: Wien will kleinere Kindergartengruppen und Höchstgrenze für Kinder mit gleicher Fremdsprache

Kronen Zeitung: Kindergärten bekommen bald eine Migranten-Grenze