Vom Pflaster bis zum Beatmungsgerät: 750.000 Medizinprodukte am Markt – Landesgremium verteilt 20.000 Pixi-Bücher an Wiener Kindergärten und Kinderarzt-Ordinationen

Wien (OTS) – „Pflaster, Fieberthermometer oder Ultraschallgerät: Weißt du eigentlich, was Medizinprodukte sind?“, diese Frage stellt ein neues Pixi-Kinderbuch des Landesgremiums des Medizinproduktehandels der Wirtschaftskammer Wien. Das Buch richtet sich an Vorschulkinder und erklärt altersgerecht die faszinierende und große Welt der Medizinprodukte. Mit der symbolischen Übergabe an den Geschäftsführer der St. Nikolausstiftung-Kindergärten, Elmar Walter, im KG Lindenhof im 18. Bezirk erfolgt die große Verteilaktion. Das Buch steht ab sofort in Wiener Kindergärten und Kinderarzt-Ordinationen kostenlos zur Verfügung.

Medizinprodukte: Die Vielfalt ist beeindruckend groß – und begleitet schon die Kleinsten im Alltag

„Die Welt der Medizinprodukte ist groß: 750.000 gibt es davon am Markt“, erklärt Alexander Hayn, der Obmann des Wiener Medizinproduktehandels. „Medizinprodukte begegnen uns allen mehrmals täglich und tragen dazu bei, dass wir uns wohlfühlen. Dazu zählen zum Beispiel Hörgeräte, Kontaktlinsen, medizinische Tests und Wundverbände. Auch im Spital sind sie überall zu finden und unverzichtbar. Viele hoch entwickelte Geräte wie Röntgenapparate oder Operationsroboter gehören dazu, aber auch kleinere Dinge wie Operationsbesteck oder Spritzen. Eines haben alle Medizinprodukte gemeinsam: Sie sichern die Gesundheit und Lebensqualität von Hundertausenden.“

20.000 Pixi-Bücher gehen an Wiener Kindergärten und Kinderarzt-Ordinationen

Elmar Walter, der Geschäftsführer der St. Nikolausstiftung-Kindergärten freut sich über die Initiative der Wirtschaftskammer Wien und dass alle Kinder, die einen Kindergarten der St. Nikolausstiftung besuchen, das Pixi-Buch kostenlos erhalten: „Kinder machen schon lange bevor sie lesen und schreiben lernen ihre ersten Erfahrungen mit Sprache und Schrift. Das gemeinsame Betrachten und das regelmäßige Vorlesen von Bilderbüchern hat bei uns einen hohen Stellenwert im Kindergartenalltag.“

Obmann Hayn ergänzt: „Mit dem Buch wollen wir den Jüngsten in der Gesellschaft spielerisch die Vielfalt der Medizinprodukte erklären und Bewusstsein für ihre Bedeutung schaffen. Denn: Die medizinischen Hilfsmittel spielen in allen Bereichen des Gesundheitswesens – von der Prävention über Diagnostik und Therapie bis hin zur Rehabilitation – eine ­bedeutende Rolle.“ Die Nachfrage nach Gesundheitsleistungen und somit auch nach Medizinprodukten ist hoch und die Tendenz weiterhin steigend. In Wien gibt es mehr als 250 Medizinprodukte-Unternehmen, die eine jährlichen Umsatz von rund 3,8 Milliarden Euro erzeugen (Quelle: LISAVienna)

Und darum geht es im Buch: Die kleine Sophie Sorglos fährt mit ihrem Papa ins Spital, sie bekommt ein Brüderchen! Auf der Suche nach ihrem Teddybären Theo begegnet sie dort einigen kleinen Patienten und einer Vielzahl von Medizinprodukten. Die kleinen Leser (und die Vorleser) werden eingeladen, die Medizinprodukte im Büchlein zu zählen. Auf der letzten Seite findet sich eine Auflösung, gemeinsam mit einem kurzen Text über die Welt der Medizinprodukte. Die liebenswerte Geschichte mit den fröhlichen Illustrationen wendet sich an Kinder im Vorschulalter, sie eignet sich besonders gut als Vorlesegeschichte. Damit spricht sie eine Zielgruppe von Familien, sowie die Großeltern-Generation an und informiert auf sympathische und unterhaltsame Weise über Medizinprodukte, die viele Familien im (Spitals-) Alltag umgeben.

Link zum Pixi-Buch: www.wko.at/oe/handel/foto-optik-medizinproduktehandel/kinderbuch-sophie-sorglos.pdf

Fotos: Florian Wieser

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Wien – Presse und Newsroom
Mag. Marion Bischof-Novak
T +43 1 514 50-1536
marion.bischof-novak@wkw.at
W wko.at/wien/news

Am 28. Mai 2024 kamen alle LeiterInnen der Standorte und AbteilungsleiterInnen der Geschäftsstelle im Kardinal König Haus zum Leitungsklausurtag zusammen.
Als Anknüpfungspunkt an die Frühjahrsschulungen haben sich alle nochmals mit den Themen Rollenkompetenz und den Spielräumen in der Leitungsfunktion auseinandergesetzt.
Begleitet wurde der Klausurtag von Martin Gössler. Durch gezielte Impulse und den intensiven Austausch in Kleingruppen wurde die eigene Rolle reflektiert und der Blick auf die eigenen Potentiale gerichtet.

Petition „Elementare Bildung ist MEHR wert“ von 47.145 Menschen unterzeichnet

Return on Investment (ROI) ist in der elementaren Bildung am höchsten

47.145 Menschen haben die kürzlich abgeschlossene Petition „Elementare Bildung ist MEHR wert“ unterzeichnet. Sie fordern gemeinsam mit den Initiator:innen, dass die Bildungseinrichtung Kindergarten mehr finanzielle und personelle Ressourcen benötigt, um Kinder in dieser essentiellen Zeit ihrer Entwicklung optimal begleiten und fördern zu können.

Die Organisationen und Träger:innen elementarer Bildungseinrichtungen Caritas Österreich, Charlotte Bühler Institut, NeBÖ – Netzwerk elementare Bildung Österreich  und EduCare, Betriebsrät:innen, BÖE – Bundesverband österr. Elternverwalteter Kindergruppen, Diakonie Österreich, Kinderfreunde, Kinder in Wien sowie die St. Nikolausstiftung bedanken sich herzlich bei allen Unterstützer:innen. Ihr Engagement ist ein deutliches Signal dafür, dass wir gemeinsam auf dem richtigen Weg sind.

Dennoch verfügt Österreich weiterhin über keine einheitlichen Standards im Bereich der elementaren Bildung. Aufgrund der föderalen Struktur existieren neun eigene (oder unterschiedliche) Gesetze. Das Ergebnis der Petition ist ein deutlicher Aufruf, weiterhin aktiv zu bleiben und nicht nachzulassen, damit jedes Kind, das eine elementare Bildungseinrichtung in Österreich besucht, eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung erhält.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Politiker:innen auf Landes- und Bundesebene für die bisherigen Bemühungen. Dennoch ist es von entscheidender Bedeutung, den Dialog aufrechtzuerhalten und weitere Maßnahmen zu planen und zeitnah umzusetzen. Die zehn Forderungen werden in den zukünftig stattfindenden Gesprächen mit politischen Entscheidungsträger:innen im Nationalrat und in den Bundesländern eingebracht, um die Qualität in elementaren Bildungseinrichtungen zu verbessern und verbindliche Standards bundesweit zu etablieren. Dazu wird es notwendig sein, ressortübergreifend zu arbeiten, denn es geht um die Zukunft unserer Kinder.

Hoher Return on Investment: Elementare Bildung

Investitionen in die elementare Bildung stärken sowohl die schulischen als die beruflichen Chancen und fördern die gesellschaftliche Teilhabe, darauf weisen zahlreiche internationale Untersuchungen hin. Renommierte Bildungsökonom:innen verweisen gerade auf den hohen Return on Investment (ROI) in der frühkindlichen Bildung.

Alle Informationen und ausformulierten Forderungen  der Petition „Elementare Bildung ist MEHR wert“ sind einzusehen unter: www.kindergartenbraucht.at

Rückfragen & Kontakt:

Verein EduCare
Geschäftsführerin Viktoria Miffek-Pock, MSc
H: 0660/4148905
M: office@plattform-educare.org

NeBÖ
Vorsitzende Natascha J. Taslimi, Bakka.phil.MSC
H: 0690/10648515
M: office@neboe.at

Es ist schon eine liebgewonnene #teamnikolaus Tradition: die Fußwallfahrt nach Mariazell.

Es war endlich wieder soweit: Alles hat seine Zeit. Alles braucht seine Zeit.
Gemeinsam mit Geschäftsführer Elmar Walter haben sich einige MitarbeiterInnen der St. Nikolausstiftung Zeit genommen für die Fußwallfahrt nach Mariazell. Zeit zum Gehen. Zum Wallfahren. Eine Wallfahrt zu Fuß ist eine Entscheidung für Zeit. Über meine Zeit. Mehrere Tage sind nötig. Es ist Zeit. Zum Denken, Fühlen, Reden, Schweigen, Hören, Beten. Eine Zeit mit Gott. Für mich. Mit anderen.

Eine gemeinsame Busfahrt brachte alle zum Ausgangspunkt in Kaumberg – ab dort gin es zu Fuß weiter.
Die Strecke: Kaumberg – (Araburg) – Kieneck – Unterberg – Rohr i. Geb. (1. Nacht) – Kalte Kuchl – St. Ägyd – Gscheid (2. Nacht) – Walster – Hubertussee – Mariazell.

Professionelle pädagogische Arbeit bildet ein zentrales Fundament für eine hoffnungsvolle Zukunft
„Code: Hoffnung“: 11. Pädagogischer Nachmittag der St. Nikolausstiftung im Beisein von Bundesminister Martin Polaschek und Vizebürgermeister Christoph Wiederkehr

Wie lautet der Bildungsauftrag im Kindergarten? Das Kind ist ein kompetentes Individuum, das als Ko-Konstrukteur seiner Entwicklung handelt. (…) Die praktische Umsetzung des Bildungsauftrages liegt in der Verantwortung der fachlich qualifizierten Pädagoginnen und Pädagogen. Ihre Arbeit wird durch qualitätsvolle Rahmenbedingungen unterstützt, so steht es in der Präambel des Bundesländerübergreifenden BildungsRahmenPlans (2009).

Kindern den bestmöglichen Start in ihre Bildungslaufbahn zu ermöglichen, ist das Ziel aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kindergarten. Die Herausforderungen in der ersten Bildungseinrichtung – allen voran Personalmangel, Gruppengröße, Fachkraft-Kind-Schlüssel – sind mittlerweile allen bewusst, genauso wie das große Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das System am Laufen zu halten.

„Umso bedeutsamer ist es, den Kindergarten als ‚Ort der Hoffnung‘ zu betonen. Hier werden wesentliche Weichen für die Bildungslaufbahn der Kinder gestellt. Wenn sich die Rahmenbedingungen auch nur in kleinen Schritten verbessern, so muss umso mehr die Arbeit des Kindergartenpersonals als jene Hoffnungsträgerinnen und -träger wertgeschätzt werden“, betonte Elmar Walter, Geschäftsführer St. Nikolausstiftung, bei der Eröffnung des 11. Pädagogischen Nachmittags im Beisein von Bundesminister Martin Polaschek sowie Vizebürger und Bildungsstadtrat Christoph Wiederkehr.

Tagungsthema: „Code: Hoffnung“

Der Titel der Fortbildungsveranstaltung „Code: Hoffnung“ impliziert vieles. Hoffnung auf eine gute Zukunft, Hoffnung für bessere Rahmenbedingungen in elementarpädagogischen Einrichtungen, Hoffnung auf Frieden, Hoffnung auf ein gelingendes Leben.

Was braucht es für ein gelingendes Leben, eine gute Zukunft und was gibt uns Hoffnung sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext? Der Psychotherapeut Professor Arnold Mettnitzer verwies in seinem Vortrag auf die US-amerikanische Lyrikerin Louise Elisabeth Glück, Literaturnobelpreis-Trägerin 2020. Sie ermutigte Menschen Glückspilze zu sein und das Leben als Suche im Inneren zu begreifen – im Gegensatz zu Glücksrittern, die bei ihrer Suche im Außen bleiben.

Was bedeutet dies für den Kindergarten? Junge Kinder leben sehr im Moment, stellen Fragen nach dem Warum und Wieso. Philosophieren mit Kindern als pädagogische Grundhaltung bedeutet, diesen Fragen nicht auszuweichen, sondern sie ernst zu nehmen und sich auf das oft Unbekannte oder Ungewisse einzulassen. Gemeinsames Spielen, Lernen, Suchen und Staunen eröffnet so einen „ko-konstruktiven Raum“ und lässt alle Beteiligten ahnen, was sie für ein gelungenes Leben brauchen.

Kindergarten: Wir gestalten Zukunft

Im zweiten Fachvortrag bekräftigte Ali Mahlodji, Keynote-Speaker, Buchautor und EU-Jugendbotschafter, auf die Potentiale, die jede einzelne Person hat, zu vertrauten und warnte ebenso vor einer Abhängigkeit von außen. Wer zweifelt, kann sich eine einfache Frage stellen: Ist meine Arbeit sinnvoll?

Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in elementarpädagogischen Einrichtungen können die Frage mit einem ganz klaren Ja beantworten. Kinder sind unsere Zukunft, d. h. ElementarpädagogInnen und AssistentInnen gestalten und prägen die (Bildungs-) Biografien als eine der Ersten mit.

„Der Wert der pädagogischen Arbeit, insbesondere der elementaren Bildung, wird oft unterschätzt. Uns ist es wichtig, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stärken und den pädagogischen Alltag sowie das professionelle Tun gemeinsam nach dem Sinn und der Bedeutung auszurichten. Im Kindergarten wird Bildung, Freude und vor allem Beziehung erfahren und dies kann für Kinder ein wichtiges Fundament für ein geglücktes Leben bedeuten“, fasst Susanna Haas, pädagogische Leitung St. Nikolausstiftung, zusammen.

Hoffnung ist eine enorm wichtige Kraft und Triebfeder. Oder wie es der römische Gelehrte Plinius der Ältere formulierte: Die Hoffnung ist die Säule, welche die Welt trägt.

11. Pädagogischer Nachmittag der St. Nikolausstiftung
11. April 2024: Verpflichtende Fortbildungsveranstaltung für alle MitarbeiterInnen in der St. Nikolausstiftung, rund 1100 Anwesende, Wiener Stadthalle, Halle F
Stichwort: Elementares Bildungssystem, Dialoggruppe: ElementarpädagogInnen und AssistentInnen im Bereich elementare Bildung (Kindergärten und Horte)

Tagungsthema 2024: Code: Hoffnung – Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu sein

Hier geht’s zu den Fotos.

Ich finde dich in allen diesen Dingen,
denen ich gut und wie ein Bruder / eine Schwester bin;
als Samen sonnst du dich in den geringen
und in den großen gibst du groß dich hin.

 Das ist das wundersame Spiel der Kräfte,
dass sie so dienend durch die Dinge gehn:
in Wurzeln wachsend, schwindend in die Schäfte
und in den Wipfeln wie ein Auferstehn.

Rainer Maria Rilke

Die St. Nikolausstiftung wünscht schöne und erholsame Kar- und Osterfeiertage.

ACHTUNG!
Die Geschäftsstelle hat am Karfreitag geschlossen! Ab 02. April 2024 sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder für Sie da.

Der Österreichische Vorlesetag ist eine Initiative, die das Lesen ins Zentrum des allgemeinen Interesses rücken will. Lesen ist der Grundbaustein unserer Kultur. Warum ist bereits das Vorlesen so wichtig? Irene Hirsch, Bereichsleitung unserer Mobilen Dienste, verweist auf einige wichtige Faktoren: “Vorlesen kann ausgesprochen viel: Es fördert die Sprachentwicklung, erweitert den Wortschatz und das Gefühl für Rhythmus und Melodie der Sprache. Es unterstützt den Ausbau der Konzentrationsfähigkeit und den Erwerb von Wissen, ebenso werden die Fantasie und das Einfühlungsvermögen angeregt. Und nicht zuletzt vermittelt es das Gefühl von Geborgenheit, Nähe und Sicherheit und ist allein deshalb eine wertvolle Zeit im Alltag mit Kindern.
Es gibt eine reiche Vielfalt an Bilderbüchern, die je nach Alter im Text und in der Bildgestaltung variieren. Im jungen Alter sind vor allem Themen rund um Alltagshandlungen für Kinder ansprechend, ältere Kinder sprechen auf spezielle Interessensthemen besonders an.
Wichtig erscheint mir, das Vorlesen als Dialog zu gestalten und somit den Kindern die Möglichkeit zu geben, über ihre Erlebnisse, Meinungen und Gefühle zu bestimmten Inhalten zu sprechen. Dies unterstützt neben der Entwicklung der Sprachkompetenz auch die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.”

Informative Links zum Thema „Vorlesen” und “Bilderbücher”:

https://lesen.tibs.at/index.php/node/5207

https://lesen.tibs.at/node/5251

Am 6. März 1974 beschloss der Nationalrat das Zivildienstgesetz und ebnete damit den Weg für eine Alternative zur Wehrpflicht. Im ersten Jahr entschieden sich nur 344 junge Männer für den Zivildienst, mittlerweile sind es rund 45 Prozent. Für Rettungs- und Sozialorganisationen sind die Zivildienstleistenden eine wichtige und unverzichtbare Unterstützung – so auch in unseren Kindergärten und Horten.

Seit dem Kindergarten- und Hortjahr 2012/13 unterstützen uns Zivildiener im Bildungsalltag. Waren es zu Beginn nur 5 Zivis, sind es mittlerweile 28 pro Jahr. 212 Zivildiener leisteten bisher ihren Zivildienst in den Standorten der St. Nikolausstiftung. Wie sieht der Alltag eines Zivildieners aus? In der Sonntags-Ausgabe der Tageszeitung „Die Presse“ berichtet Marko Milosavac, Zivildiener in unseren Kindergärten „Paulaner“ und „Zu den Hl. Aposteln“, über seine Erfahrungen und seine Motivation.

Liebe Zivis, vielen Dank für eure großartige und wertvolle Unterstützung. Wir sind sehr froh, dass ihr da seid!

Wie geht es den Menschen, die zu uns flüchten?

Das soll beim 14. Romaria Solidaritätsweg gemeinsam mit Geflüchteten sichtbar gemacht werden. Die Kundgebung will ein Zeichen für Achtung der Menschenrechte und Würde von geflüchteten Menschen und gegen Ausgrenzung sein! Mit dem Romaria-Solidaritätsweg laden die Veranstalter/-innen dazu ein, ein Zeichen der Solidarität mit allen Schutzsuchenden in Österreich zu setzen und gleichzeitig gegen jeglichen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit zu protestieren.

Los geht es am Dienstag, 26. April 2024, 17:00 Uhr beim 4. Tor des Zentralfriedhofs bis zur Pfarre Kaiserebersdorf.

Jetzt unterstützen!

Die Organisationen und Träger:innen elementarer Bildungseinrichtungen Caritas Österreich, Charlotte Bühler Institut, NeBÖ – Netzwerk elementare Bildung Österreich  und EduCare, Betriebsrät:innen, BÖE – Bundesverband österr. Elternverwalteter Kindergruppen, Diakonie Österreich, Kinderfreunde, Kinder in Wien sowie die St. Nikolausstiftung wollen eine Verbesserung in den elementaren Bildungseinrichtungen in Österreich erreichen. Dazu wurden 10 konkrete Forderungen an die Politik formuliert, damit die Qualität in elementaren Bildungseinrichtungen verbessert und verbindliche Standards österreichweit verankert werden. Diese ausformulierten Forderungen sind HIER abrufbar.

Kurz zusammengefasst: Das Recht des Kindes auf Bildung muss umgesetzt werden.
D. h. kostenlose und flächendeckende elementare Bildung für jedes Kind und bestens ausgebildete Fachkräfte, die Kinder in ihrer Entwicklung entsprechend begleiten und fördern. Dazu ist es notwendig, die Rahmenbedingungen anzupassen: mit einem Fachkraft-Kind-Schlüssel, der wissenschaftlichen Erkenntnissen entspricht, mehr Zeit für Vorbereitung. Außerdem braucht es Unterstützungspersonal und faire Bezahlung.

Start der Petition: Elementare Bildung ist MEHR wert

Die Petition „Elementare Bildung ist MEHR wert“ kann ab 22. Jänner 2024 online auf kindergartenbraucht.at unterstützt werden. Alle weiteren Möglichkeiten zur Unterstützung und Verbreitung gibt es auf www.kindergartenbraucht.at

Die Dringlichkeit zu handeln ist groß. Denn die Anforderungen an die elementaren Bildungseinrichtungen sind in den letzten Jahren über die Maße gestiegen. Die Herausforderungen haben in vielen Bereichen durch das aktuelle Weltgeschehen zugenommen und sind damit in elementarpädagogischen Einrichtungen präsent.

„Krisen und zunehmende Komplexität der Lebensbedingungen sind zu unserem Alltag geworden. Wie wird es für unsere Kinder und Enkelkinder sein? Für ihre Zukunft werden sie Wissen, Kompetenzen, Selbstvertrauen und Solidarität brauchen. Dazu braucht es Bildung von Anfang an – elementare Bildung“, betont Prof.in Christiane Spiel.

Eine Studie der OECD (2023) beziffert den volkswirtschaftlichen Schaden auf 17 Milliarden Euro, wenn nicht angemessen in die elementare Bildung investiert wird. Dies widerspricht dem Recht des Kindes auf Bildung und zudem bedeutet dies einen erheblichen finanziellen Verlust für Österreich.

Nur durch gezielte Maßnahmen kann sichergestellt werden, dass hochqualifiziertes Personal gewonnen und gehalten wird. Denn der Fachkräftemangel hat gravierende Auswirkungen auf die bestmögliche Entwicklung der Kinder. Trotz eines hohen Interesses an der Ausbildung steigen viele Fachkräfte nach kurzer Zeit aus dem Beruf aus. Diese Diskrepanz zwischen Ausbildungsinteresse und einem Berufsausstieg nach kurzer Zeit erfordert dringende Maßnahmen, um die Attraktivität des Berufsfeldes zu erhöhen und damit eine langfristige Bindung zu gewährleisten.

Denn gut ausgebildete Fachkräfte bilden die Grundlage für eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildung. Es ist daher von höchster Dringlichkeit, unsere 10 Forderungen umzusetzen und die Zukunft der elementaren Bildung in Österreich nachhaltig zu stärken, damit jedes Kind, das eine elementare Bildungseinrichtung in Österreich besucht, optimale Möglichkeiten zur Anregung und Begleitung seiner Entwicklungs- und Bildungsprozesse erhält.

„Gute elementare Bildung als erste außerfamiliäre Bildungseinrichtung ist inklusiv, verbindet Menschen, und hilft nicht zuletzt vor allem Kindern mit ungünstigeren Ausgangsbedingungen, zu den anderen aufzuschließen. Wie das Fundament eines Hauses bildet die elementare Bildung eine ganz besonders wichtige Grundlage auf der alles andere aufbauen kann und soll“, unterstreicht Daniel Landau.

Die Organisationen und Träger:innen elementarer Bildungseinrichtungen sind der Überzeugung, dass die Forderungen maßgeblich zur Steigerung der Qualität in den Bildungseinrichtungen beitragen können. Um diese Bemühungen zu unterstützen, wurde die Petition „Elementare Bildung ist MEHR wert“ ins Leben gerufen. Um Unterschriften und aktive Verbreitung der Petition wird gebeten, um die politischen Entscheidungsträger*innen ins Boot zu holen und die erforderlichen Schritte zur Verbesserung endlich umzusetzen.

Rückfragen & Kontakt:

Verein EduCare
Geschäftsführerin Viktoria Miffek-Pock, MSc
H: 0660/4148905
M: office@plattform-educare.org

NeBÖ
Vorsitzende Natascha J. Taslimi, Bakka.phil.MSC
H: 0690/10648515
M: office@neboe.at
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Foto: Frank Jödicke