Diese 16 Tage umfassen die Zeit zwischen dem 25. November – dem internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden – und dem 10. Dezember – dem internationalen Tag der Menschenrechte. Dieser Aktionszeitraum wird weltweit genutzt, um das Ausmaß und die verschiedenen Ausprägungen von Gewalt gegen Frauen zu thematisieren und Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen als fundamentale Menschenrechtsverletzung nachhaltige Folgen für die Betroffenen selbst, aber auch für die gesamte Gesellschaft hat.
Weltweit erstrahlen in diesen 16 Tagen im Zuge der UN-Kampagne “Orange The World“ Gebäude in oranger Farbe, um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen.
Gewalt ist nie ok! Für Betroffene von Gewalt gibt es verschiedene Hilfsangebote – 24/7, anonym und kostenlos.

Die St. Nikolausstiftung gratuliert herzlich ihrem Protektor, Kardinal Christoph Schönborn, zur Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Wien. In einer festlichen Zeremonie im Wiener Rathaus verlieh Bürgermeister Michael Ludwig dem Wiener Erzbischof die Ehrenbürger-Urkunde. Neben zahlreichen Gästen aus Politik, Gesellschaft und Kirche würdigte als Laudator Altbundespräsident Heinz Fischer Kardinal Schönborn und hob ihn als wichtigen „Brückenbauer“ zwischen den Religionen hervor.

Kardinal Schönborn wurde vor allem für seine jahrzehntelangen Verdienste im Bereich des Dialogs und des friedlichen Zusammenlebens der Religionen geehrt. Fischer lobte das Engagement des Kardinals für eine positive Entwicklung in den Beziehungen zwischen Kirche und Staat, besonders im sozialen Bereich.

In seiner Ansprache hob Kardinal Schönborn hervor, dass die hohe Lebensqualität in Wien auch auf Werte wie Toleranz und den respektvollen Umgang der Religionen miteinander zurückzuführen sei, insbesondere in Krisenzeiten wie der Pandemie. Kardinal Schönborn betonte die gute Zusammenarbeit von Kirche und Stadt in verschiedenen Bereichen, darunter die Restaurierung historischer Kirchengebäude wie des Stephansdoms und der Votivkirche, die Förderung des sozialen Wohnbaus sowie Bildungs- und Gesundheitsinitiativen.

Der Wiener Gemeinderat beschloss die Verleihung dieser hohen Auszeichnung einstimmig. Es ist das erste Mal seit 1968, dass ein Wiener Erzbischof diese Ehrung erhält, damals wurde die Ehrenbürgerschaft an Kardinal Franz König verliehen.

Interpädagogica 2024 – die große Bildungsfachmesse fand in idesem Jahr in der Messe Wien statt. Neben vielen anderen Austellern war auch die St. Nikolausstiftung auf der Messe vertreten.
Es gab ein tolles Fachprogramm, viele interessierte Besucherinnen und Besucher, spannende Gespräche und wertvolle Vernetzungsmöglichkeiten.

Ein besonderes Zuckerl gibt es noch bis 14.11.2024: das Fachbuch “Die pädagogische Planung” gibt es zum Messepreis von EUR 20,-. Das Buch kann HIER bestellt werden!

Seit 1924 ist das Fachjournal “Unsere Kinder” eine unverzichtbare Stimme in der Elementarpädagogik und begleitet die frühkindliche Bildung mit wertvollen Beiträgen und Fachwissen. In der Jubiläumsausgabe werden die starken Seiten der Elementarpädagogik, die über Jahrzehnte hinweg durch die fundierte Arbeit und das Engagement des Magazins unterstützt wurden, gefeiert und gewürdigt. Ein besonderer Rückblick: Das allererste gedruckte Cover von 1928 und viele historische Ausgaben (bis zur Zwangspause 1939) können hier durchstöbert werden: https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=fuk

Vielen Dank an das gesamte Team von Unsere Kinder für den unermüdlichen Einsatz und die vielen spannenden Fachartikel, die immer eine hohe Qualität gewährleisten. Auf viele weitere Jahre voller Wissen, Inspiration und Fortschritt in der elementaren Bildung!

Alles Gute zum 100. Jubiläum!

Blüten, Beeren & Igel-Lebensraum für mehr Naturvielfalt

Die Kindergartenkinder aus dem Kindergarten Breitenlee haben letzte Woche gemeinsam mit dem Team Netzwerk Natur, Stadt Wien – Umweltschutz, ein Wildblumenbeet und eine Naschinsel angelegt.
Mit großer Achtsamkeit haben sie das Beet mit Flockenblume, Königskerze und Skabiose bepflanzt und beim Graben viele fleißige Regenwürmer entdeckt! Dabei haben die Kinder gelernt, warum die kleinen Helfer so wichtig für eine gesunde Erde und das Wachstum der Pflanzen sind. Ein spannender und informativer Tag – bald folgt auch noch ein Igelhügel aus Ästen und Laub als Zuhause für unsere stacheligen Freunde.
Und ab dem nächsten Jahr hoffentlich viele frische gesunde Früchte wie Himbeere, Ribisel oder Minikiwi zum Naschen. Wir halten euch am Laufenden.
Ein großes Dankeschön an das Team von Netzwerk Natur für die wunderbare Zusammenarbeit und Unterstützung!
Bildcredit: St. Nikolausstiftung und Team Netzwerk Natur

Gemeinsam voneinander lernen – unter diesem Motto stand der Besuch einiger unserer Leiterinnen im Pfarrcaritaskindergarten St. Michael in Linz. Der Besuch fand im Rahmen einer Fortbilsung der St. Nikolausstiftung statt und bot die Möglichkeit des Austausches und zum Teilen von Erfahrungen. Der Kindergarten St. Michael ist bekannt für sein offenes Konzept, die gelebte Partizipation und […]

Das Erntedankfest unter dem Motto “Der Baum und Wir” bot den idealen Rahmen, um auch für den erfolgreichen Umbau des Kindergartens und Horts Danke zu sagen.

Gemeinsam mit den Kindern haben sich alle bei der Vorbereitung viele Gedanken gemacht. Ein passendes Sinnbild stellte ein Baum da: Was könnten die Wurzeln, der Stamm und die Baumkrone symbolisieren? Anhand der Fragen “Was gibt uns Halt?”, “Worin finden wir Unterstützung?” und “Wofür steht eine Baumkrone im Kindergarten und Hort?” wurde das Fest vorbereitet. Im Rahmen der Festmesse waren alle Teilnehmenden eingeladen, auf bunten Herbstblättern und Früchten auch ihre Gedanken festzuhalten und an unserem Baum anzubringen. Dieser wird in den kommenden Tagen einen Ehrenplatz im Kindergarten finden.
Beim anschließenden Pfarrheurigen konnten Bilder vom Kindergarten “Damals”, “Heute ” und von der “Umbauphase“ betrachtet werden. Es war ein stimmungsvolles Fest mit vielen wertschätzenden Momenten – gemeinsam freuen sich alle auf viele weitere schöne Jahre in unserem schönen Kindergarten und viele weitere Feste und Feiern.

“Unser herzlicher Dank gilt allen, die uns in der Umbauzeit unterstützt und dieses Fest zu etwas Besonderem gemacht haben – ganz besonders auch den Kindern, die in den letzten Monaten tatkräftig mitgeholfen haben und die neuen Räume mit Lachen und Freude zu einem Ort des Wohlfühlens machen.”, so die Leiterin Birgit Neumann.

Nach umfassenden Renovierungsmaßnahmen im Frühjahr und über die Sommermonate eröffnete der Kindergarten Maria Salesia im September in neuem Glanz – und die Freude darüber ist groß! Sowohl die Kinder als auch das pädagogische Team fühlen sich in den komplett sanierten Räumlichkeiten sehr wohl. Durch die Umbaumaßnahmen wurden nicht nur die Innen- und Sanitärräume auf den neuesten Stand gebracht, es wurde auch mehr Platz für die Kinder geschaffen.

Nun wurde es Zeit, die Wiedereröffnung gemeinsam im Rahmen des Erntedankfestes zu feiern. Diese fand im Beisein von Bettina Emmerling, Abgeordnete im Wiener Gemeinderat, Dietmar Baurecht, Bezirksvorsteher im 15. Bezirk, Martin Rupprecht, Pfarrer und Dechant, Elmar Walter, Geschäftsführer St. Nikolausstiftung, sowie Eltern und Pfarrgemeindemitgliedern statt. Die Freude über den gelungenen Umbau war überall zu spüren – ein besonderer Tag, für die Kinder und das Kindergartenteam, die stolz alle Interessierten durch die neuen Räumlichkeiten führten.

„Ich möchte mich nochmals bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung bedanken. Einen Kindergarten bei laufendem Betrieb zu sanieren ist eine große Herausforderung. Mein Dank gilt vor allem den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier vor Ort, aber auch den umliegenden Nachbarkindergärten der St. Nikolausstiftung, gemeinsam haben wir es geschafft, alle Kinder in der gewohnten Bildungsqualität zu begleiten und den Umbau im geplanten Zeitraum umzusetzen“, freut sich Elmar Walter über das gelungene Sanierungsprojekt.

Freie Kindergartenplätze ab 2 Jahren
Der Kindergarten Maria Salesia befindet sich mitten im 15. Bezirk gleich hinter der Wiener Stadthalle. Der 5-gruppige Kindergarten bietet Platz für rund 100 Kinder zwischen 0- und 6-Jahren. Es gibt noch freie Plätze für Kinder ab 2 Jahren.

Kontakt: 0676 363 71 10 oder mariasalesia@nikolausstiftung.at

Der Eintritt eines Kindes in den Kindergarten bedeutet für die ganze Familie Veränderung. Zur Familie als wichtigste Gemeinschaft des Kindes kommt eine neue hinzu. In seiner neuen Umgebung im Kindergarten knüpft das Kind viele Kontakte, baut Beziehungen auf und geht damit verbunden viele Entwicklungsschritte.

Die Eingewöhnung ist für alle Beteiligten eine wichtige und prägende Zeit. Die Eingewöhnung ist individuell, manche Kinder gewöhnen sich schnell in einer neuen Gruppe ein, andere wiederum benötigen mehr Zeit, damit sie sich gut und sicher in der neuen Umgebung fühlen. Daniela Mansouri, Psychologin in unserem Mobilen Team, hat mit der Tageszeitung KURIER über mögliche Herausforderungen in dieser Zeit gesprochen: “Tränen sind in Ordnung”.

Alles Wichtige rund um die Eingewöhnungszeit – auch was Eltern schon im Vorfeld tun können – haben wir in unserer kostenlosen Informationsbroschüre “Leitfaden zur Eingewöhnung” zusammengefasst.

Die Stärkung der elementaren Bildung hat den größten gesellschaftlichen sowie volkswirtschaftlichen Nutzen

Rund ein Monat vor der Nationalratswahl hört man von den politischen Parteien wenig Konkretes zu ihrem Programm für den Bereich der Elementarpädagogik. Beim Thema Ausbau der Kinderbildung und -betreuung sind sich die meisten Parteien einig, jedoch gibt es kein Konzept wie der aktuelle Personalmangel aufgefangen werden kann und schon gar nicht, wie ausreichend gut ausgebildetes Fachpersonal hinsichtlich einer Ausbauoffensive bereitgestellt werden kann.

„Die Ankündigung mehr Kleinkinder- und Kindergartenplätze zur Verfügung zu stellen, bringt bei der Nationalratswahl vielleicht entscheidende Wählerstimmen. Eine Ausbauoffensive anzukündigen, ohne ein langfristiges und qualitätsvolles Konzept, ist fahrlässig. Die ersten Lebensjahre sind für die weitere Bildungslaufbahn entscheidend, eine gute und flächendeckende elementare Bildung ist daher ein Muss“, bringt es Elmar Walter, Geschäftsführer der St. Nikolausstiftung, Trägerorganisation von rund 90 Kindergärten und Horten in Wien, auf den Punkt.

Frühe Kindheit ist die Basis für Bildungserfolg sowie Gesundheit

Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen, dass das Gehirn bis zum sechsten Lebensjahr ca. 90 Prozent der Erwachsenengröße erreicht. D. h. alle neuronalen Verbindungen, die sich in dieser Zeit im Gehirn bilden, werden in hohem Maße von der Umgebung beeinflusst, in der ein Kind aufwächst. Positive und vielfältige Erfahrungen in der frühen Kindheit bilden die Basis für Bildungserfolg, aber auch die körperliche und seelische Gesundheit. Aufgrund dieser Tatsache muss die zukünftige Regierung handeln und effektiv in elementare Bildung investieren.

Die Arbeit im Kindergarten ist vor allem auch Beziehungsarbeit. In der Eingewöhnungszeit ist unser wichtigstes Ziel, eine gute und vertrauensvolle Beziehung zu den Kindern aufzubauen und diese in der weiteren Kindergartenzeit zu leben. Alle Erfahrungen, die ein Kind zu Hause und im Kindergarten macht, prägen seinen weiteren Bildungsweg. Der Kindergarten ist für alle Kinder ein wichtiger familienergänzender Bildungs- und Lernort, besonders für sozio-ökonomisch schwächere oder Familien mit Migrationshintergrund. „Gute Rahmenbedingungen sind dafür eine notwendige Voraussetzung. Für uns bedeutet das, dass wir genügend gut ausgebildetes Personal zur Verfügung haben, der Fachkraft-Kind-Schlüssel wissenschaftlichen Standards entspricht, die Anzahl der Kinder in den Gruppen verringert wird, wir genug Zeit für mittelbare pädagogische Arbeit sowie Austausch mit interdisziplinärem Fachpersonal haben“, bekräftigt Susanna Haas, pädagogische Leitung der St. Nikolausstiftung, die Notwendigkeit zu agieren.

Akuter Handlungsbedarf in der elementaren Bildung

Ein Vergleich der Ausgaben gemessen am BIP zeigt deutlich, dass es keinen Fokus auf Elementarpädagogik im österreichischen Bildungssystem gibt. Einmal mehr müssen die skandinavischen Länder als Vorbild genannt werden, die zumeist über 1,5 Prozent vom BIP in elementare Bildung investieren, Norwegen sogar 2 Prozent. Österreich liegt mit rund 0,7 Prozent vom BIP sowohl im EU- als im OECD-Vergleich sogar unter dem Durchschnitt.

Die bevorstehenden Wahlen bieten die Chance, endlich den gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Wert der frühkindlichen Bildung anzuerkennen und richtungsweisende Handlungen für notwendige Verbesserungen zu setzen.

Wir fordern alle verantwortlichen PolitikerInnen und Parteien dazu auf, die Elementarpädagogik aufzuwerten, mit entsprechenden finanziellen Mitteln auszustatten sowie bundesweit eine großangelegte Recruiting- und Ausbildungsoffensive zu starten.

„Als eine der größten privaten Trägerorganisationen von Kindergärten und Horten haben wir die Pflicht, uns für Kinder stark zu machen, damit sich alle gut entwickeln können und eine gute Basis für ihre weitere Bildungslaufbahn sowie ihr gesamtes weiteres Leben haben. Das Fundament für die Bildungsarbeit im Kindergarten bilden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Arbeitsbedingungen zu verbessern, damit sie ihre Arbeit in elementarpädagogischen Einrichtungen auch so umsetzen können, wie sie es gelernt haben, ist uns ein wichtiges Anliegen. Alle politisch Verantwortlichen und Parteien sind daher aufgefordert, die elementare Bildung zu priorisieren und unmittelbar sinnvolle, richtungsweisende und langfristige Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung zu setzen“, fordert Elmar Walter.